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Hauptversammlung 2008
Diskussion mit den Aktionärsvertretern:

„Das Bayer-Kreuz strahlt immer heller“

Lob für die erfolgreiche Entwicklung bei Bayer: „Die Ergebnisse des Unternehmens werden immer besser und das Bayer- Kreuz strahlt immer heller“, erklärte Harald Petersen von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V. während der Diskussion mit den Aktionärsvertretern unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Manfred Schneider.
Erntete viel Anerkennung für das Rekordjahr 2007: Bayer-Chef Werner Wenning vor rund 4.500 Besuchern aufder Hauptversammlung in der Kölner Messehalle.
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Erntete viel Anerkennung für das Rekordjahr 2007: Bayer-Chef Werner Wenning vor rund 4.500 Besuchern auf der Hauptversammlung in der Kölner Messehalle.
Auch viele andere Besucher der Hauptversammlung drückten ihre Anerkennung für die Leistungen des Konzerns und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. „2007 war aus Bayer-Sicht ein Spitzenjahrgang. Wieder einmal haben Sie eine Rekordernte eingefahren und wir als Aktionäre werden durch eine Ausschüttung von mehr als einer Milliarde Euro angemessen beteiligt. Das ist ebenfalls ein neuer Rekord“, sagte Hans-Richard Schmitz von der Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz. Der Wert der Bayer- Aktien habe sich ebenfalls sehr positiv entwickelt – auch wenn der Kurs in jüngster Vergangenheit wieder geschwächelt habe.
Diskussionsteilnehmer Harald Petersen von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V.
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Diskussionsteilnehmer Harald Petersen von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V.
Zentraler Bestandteil der mehrstündigen Diskussion mit den Aktionärsvertretern waren die Strategie und die Zukunftsaussichten aller drei Teilkonzerne. So wurde Bayer-Chef Werner Wenning auf den Stand der Integration von Bayer Schering Pharma angesprochen. „Wir sind hochzufrieden. Die Projekte verlaufen nach Plan“, sagte Wenning. Dies drücke sich zum einen in der anhaltenden Umsatzdynamik aus, die das zusammengeführte operative Geschäft in den vergangenen Quartalen gezeigt habe. Zum anderen seien bereits erhebliche Synergien erwirtschaftet worden. Bei der Ausrichtung der Forschung konzentriere sich das Unternehmen auf die vier Felder Onkologie, Gynäkologische Therapie, Kardiologie und Diagnostische Bildgebung, erläuterte Wenning.
Großes Interesse für die Bayer-Publikationen(Foto v. l.): Maren Rasch und Sarah Bräutigam mit Ahmad Torabian.
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Großes Interesse für die Bayer-Publikationen (Foto v. l.): Maren Rasch und Sarah Bräutigam mit Ahmad Torabian.
Produkte mit Blockbuster-Potential seien neben dem bereits auf dem Markt befindlichen Betaferon® sowie der Drospirenon®- Produktfamilie das Anti-Thrombose-Medikament Xarelto® zur Behandlung von venösen Verschlusskrankheiten und das Krebsmedikament Nexavar®. Das Spitzenumsatzpotential für Xarelto® werde von Analysten auf mehr als zwei Milliarden Euro geschätzt. „Wir erwarten, dass wir uns mit Xarelto von anderen momentan auf dem Markt befindlichen Medikamenten unterscheiden können, indem wir eine sichere und einfach anwendbare anti-thrombotische Therapie entwickeln, bei der auf die Routine-Blut-Überwachung der Patienten während der Behandlung verzichtet werden kann.“ Auch Nexavar® entwickele sich in den bereits zugelassenen Indikationen Nierenkrebs und Leberkrebs sehr erfreulich. „Allein für diese beiden Indikationen streben wir Spitzenumsätze von bis zu 500 Millionen Euro an." Weitere Indikationen wie Brust- und Hautkrebs, die sich in der klinischen Prüfung befinden, stellten zusätzliches Umsatzpotential dar. Wenning wurde auch auf den Patentstreit über das Verhütungsmittel Yasmin® angesprochen. „Aufgrund der verlorenen Klage haben wir unsere Renditeziele für Health- Care geringfügig zurückgenommen.“ Der Teilkonzern plane nunmehr, die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen in Richtung 27 Prozent verbessern zu können. „Die Zielmarge von rund 28 Prozent im Jahr 2009 bleibt dagegen unverändert.“
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